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Auf der Klausurtagung des Freundeskreises Franziskusweg e.V. im Jugendhaus Thüringer Hütte begrüßte Vorsitzende Monika Werner besonders die Neuen, die sich auf einen Aufruf des Vereins hin als ehrenamtliche Wegbegleiter engagieren wollen. Die Beweggründe stellten sich als unterschiedlich, aber bemerkenswert heraus: Der christlich-soziale Hintergrund – die Nächstenliebe – standen an erster Stelle.

Nach dem Kennenlern-Abend stellte Werner mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation die einzelnen Stationen des etwa fünf Kilometer langen Weges vor, auf welchem dem „Sonnengesang“ (Weltkulturerbe!) des heiligen Franziskus nachgespürt wird. Die Vorsitzende wusste als Mitinitiatorin über die Entstehung des Weges sowie über die Künstler der einzelnen Stationen Interessantes zu berichten. Zum Abschluss konnte der kleinen Kapelle, welche den Schlusspunkt des Franziskusweges darstellt, ein Besuch abgestattet werden.

Überall sind auf dem Weg Spuren einheimischer Künstler zu entdecken, in welchen sich sehr viel Symbolik verbirgt, auf die ein Textheft – welches jeder Wegbegleiter für seine Führungen erhält – hingewiesen wird. Außerdem kommt die lange Teilung der Rhön durch die politische Situation im Umfeld der Kapelle ins Blickfeld, wenn die drei Säulen aus ehemaligem Draht des Grenzzaunes „stürzen“ und auch eine kleine Mauer durch Wettereinflüsse zusammengebrochen ist.

Die nächsten Termine für geführte Wanderungen ohne Anmeldung sind: 10. Juni und 15. September, Treffpunkt jeweils an der Kapelle um 13 Uhr, Dauer etwa drei Stunden.

Auskünfte im Pfarrbüro Mariä Himmelfahrt, Tel. (0 97 71) 68 90 00.

15 Tau WEGWEISER

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